Frankreich – Paris

Eigentlich hatten wir für dieses Jahr andere Pläne, die wir leider erstmal auf unbestimmte Zeit verschieben müssen. Frankreich, genauer die Normandie, war daher eine relativ spontane Entscheidung. Bisher hatten wir nur den Süden Frankreichs kennengelernt. Und da es mit dem Auto von Berlin doch etwas zu weit ist, um direkt in die westliche Normandie zu fahren, schoben wir drei Tage Paris ein. Wir buchten ein Airbnb im Quartier Latin, nur einen Block von der Seine, genau so, wie man es sich in Paris vorstellt. Ein kleines Apartment mit hohen Decken, Stuck, knarrende Dielen, die klassischen Holzfensterläden und einem gemütlichen Innenhof zum Springseilspringen. Das Zentrum von Paris war auf Grund von Corona leer, es gab keine Touristenmassen wie sonst üblich. Wir genossen es, mit unseren Kindern durch die Straßen zu schlendern, mieteten uns für einen Tag Fahrräder, schafften es ohne Anstehen auf den Eiffelturm, saßen in unzähligen Cafés … ich hätte gern noch einige Tage länger bleiben können.